Hausboot kaufen

Hausboot mieten

Neben dem Hausbootkauf gibt es auch die Möglichkeit, sich ein Hausboot zu mieten. Dies ist insbesondere für alle empfehlenswert, die über einen eher kleineren Geldbeutel verfügen und dennoch nicht auf einen ungewöhnlichen Urlaub verzichten möchten.

Hausboot ohne Führerschein mieten

Wer einen Urlaub mit dem Hausboot plant um kulturelle Vielfalt zu erleben, sollte im Vorfeld einiges beachten, damit nichts schief gehen kann. Normalerweise ist für das Fahren eines Hausbootes der Sportbootschein Binnen notwendig. Es gibt hier aber auch die Möglichkeit, ein Hausboot ohne diesen Schein zu fahren. Jedoch muss der künftige Bootsführer neben einem gültigen PKW-Führerschein auch über den Nachweis einer Schulung verfügen. Diese Schulung beinhaltet alles was zum Bewegen eines Schiffes, Verkehrsregeln, Navigation, Sicherheit an Bord, Bootstechnik etc. notwendig ist. Hat er die Schulung absolviert stehen noch einige Probefahrten mit dem Vermieter auf dem Plan. Des Weiteren gibt es auch einige Einschränkungen beim Hausboot selbst. So dürfen Hausboote, deren Bootsführer keinen Bootsschein haben, maximal 15 Meter lang sein und mit maximal 12 km gesteuert werden. Die Gästeanzahl ist auf 12 Personen beschränkt. Ebenso dürfen diese Hausboote weder während der Nacht noch bei schlechtem Wetter gefahren werden und müssen in einem Hafen festmachen.

Die schönsten Fahrgebiete

Es gibt innerhalb von Deutschland und Europa einige wunderschöne Wasserstraßen, die auch von Hausbooten befahren werden dürfen, die ohne Bootsschein unterwegs sind. Hier gilt allerdings vielfach die Einschränkung, dass der Vermieter vor dem Ein- und Ausfahren der Wasserstraßen angerufen werden muss, ob diese Seen in der Region liegen, die befahren werden dürfen. Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sind reich an Binnengewässern und bieten für Hausboote einige schöne Fahrgebiete. Diese dürfen auch dann von Hausbooten befahren werden, wenn der Bootsführer nur eine Schulung und keinen Bootsschein besitzt. Dazu gehört vor allem die Mecklenburgische Seenplatte mit den großen Seen, die Kleinseeplatte bis nach Liebenwalde am südlichen Ende der Oberen-Havel-Wasserstraße und die Müritz-Elde. Darüber hinaus können auch die Müritz, der Plauer See, der Schweriner See, der Kölpinsee und der Fleesensee befahren werden. Hier gilt allerdings die Einschränkung, dass die Windgeschwindigkeit von max. 3 Beauforts nicht überschritten werden darf. Außerhalb Deutschlands gehört die Masurische Seenplatte zu den schönsten Wasserstraßen. Es gibt auch in vielen anderen Ländern wunderbare Seen, jedoch ist hier oft ein Sportbootschein See und ein Funksprachenzeugnis nötig.